LINUS STRASSER

Linus Straßer Deutscher Jugendmeister im Slalom Der 18-jähriger alpiner Skirennläufer des TSV1860 München, gewann im März 2011 in Lohberg am Arber bei den Deutschen Jugendmeisterschaften den Titel im Slalom.

Im Riesenslalom wurde er Deutscher Vize-Meister. Der Münchner machte in diesem Winter nochmals einen großen Schritt nach vorne. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen der schulische Wechsel von Stams/Österreich nach Berchtesgaden an das Christopherus Gymnasium. Zum anderen, dass ihn mit Mario Weinhandl sein Trainer aus Schülertagen wieder betreut.

Nach zwei Jahren Tätigkeit beim DSV war Weinhandl im Frühjahr 2009 wieder frei geworden.

Die Ski-Löwen schalteten sofort und engagierten ihn als Coach für den 1860-Rennläufer. In der altbewährten Konstellation ging es für Linus Straßer ständig nach oben.

Die aktuellen Ergebnisse

 

HANSI SCHWAIGER

Hansi Schwaiger ist seit 1. April 2001 Mitglied beim TSV 1860 München. Die letzten zwei Jahre seiner Schulzeit absolvierte er auf der CJD Christopherusschule in Berchtesgaden. Dort versuchte er, Schule und Training so gut wie möglich unter einen Hut zu bekommen. Im August 2012 verletzte sich Hansi beim Sprinttraining im Bereich der Kniekehle. Im Laufe der Zeit strahlte es immer mehr in die Wade und den Beuger aus, was ihn dazu zwang, das Training komplett einzustellen. Da sich sein Zustand nach Monaten nicht besserte, bekam er einen Verletztenstatus über den Deutschen Skiverband, so dass er seinen Kaderstatus beibehalten durfte und sich seine Rennpunkte nicht erhöhten.

Nach dem Abitur im Juli 2013 konzentrierte er sich voll darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen. Im November bei einem dreiwöchigen Lehrgang in Norwegen verletzte er sich erneut, konnte erst im Januar in die Saison starten. Die ohnehin schon verkürzte Saison war dann auch sehr durchwachsen. Zu allem Überfluß stürzte er bei einem Rennen im März am Oberjoch im Allgäu so unglücklich, dass er sich das Schlüsselbein brach und in München operiert werden musste.

Zur Zeit gehört Hansi Schwaiger dem C/D Kader des DSV in der Gruppe von Stefan Kogler an und hofft, fit in die Rennsasion 2014/2015 starten zu können.

Die aktuellen Ergebnisse

 

MARINA KIEHL

(* 12. Januar 1965 in München) ist eine ehemalige 1860-Skirennläuferin.

Zwischen 1984 und 1987 entschied sie fünf Deutsche Meisterschaften für sich, zwei im Super-G, zwei im Riesenslalom und eine in der Abfahrt, viermal wurde sie Zweite.

Ihren ersten von insgesamt sieben Weltcupsiegen feierte Kiehl in der Saison 1983/84 im Super-G von Mont Sainte-Anne. Die ehemalige Juniorenweltmeisterin in der Abfahrt erzielte dann auch Podestplätze in der Abfahrt und im Riesenslalom.

Kiehl gewann 1985 den Disziplinenweltcup im Riesenslalom und 1986 den im Super-G. Ihren größten Erfolg feierte sie dann bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary, als sie vor Brigitte Oertli und Karen Percy die Olympiaabfahrt gewann. Damit holte sie die dritte olympische Goldmedaille in der Geschichte des TSV 1860 München.

Im Anschluss an die Olympiasaison trat Kiehl 23-jährig vom alpinen Skirennsport zurück. Der Deutsche Skiverband verlieh ihr den „Goldenen Ski“, die höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat.

WELTCUPSIEGE:

04. März 1984 Mont Sainte-Anne, Kanada Super-G
15. Dezember 1984 Madonna di Campiglio, Italien Riesenslalom
26. Jänner 1985 Arosa, Schweiz Super-G
10. März 1985 Banff, Kanada Super-G
07. Dezember 1985 Sestriere, Italien Super-G
16. März 1986 Vail, USA Super-G
15. März 1987 Vail, USA Super-G

MIRIAM VOGT

(* 20. März 1967 in Starnberg) ist eine ehemalige 1860-Skirennläuferin.

Zu Beginn ihrer Karriere betrieb die Tochter von Hans und Katharina Vogt im Winter den Skisport, im Sommer dagegen den Rudersport, in dem es ihr Bruder Markus Vogt bei der Weltmeisterschaft 1991 zu Edelmetall brachte. Nach Intervention ihres damaligen Trainers Willi Lesch konzentrierte sie sich jedoch schließlich auf das Skifahren. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1985 in der CSSR belegte Vogt im Slalom den 8. Platz. Ihr Debüt im Weltcup feierte sie am 10. Januar 1986 im Rahmen des Abfahrtsrennen in Bad Gastein. Dort wurde sie Elfte. Anfänglichen guten Resultaten folgte ein Tief im Jahre 1989, das vorübergehend zur Rückstufung Vogts aus der Nationalmannschaft in den Förderkader des DSV führte.

Nachdem die Starnbergerin zunächst auf Rossignol unterwegs war, wechselte sie zur Völkl und später im Sommer 1992 auf Blizzard. Sie gewann in ihrer Laufbahn ein Weltcuprennen (12. Dezember 1992 in Vail) und wurde bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1993 in Morioka Weltmeisterin in der Kombination. 1998 beendete sie ihre Laufbahn, nahm aber noch im Jahr 2000 an den Schweizer und im Jahr 2001 an den Österreichischen Meisterschaften aktiv teil.

Nach ihrer Skikarriere wurde Vogt, die während ihrer sportlichen Laufbahn Betriebswirtschaft studiert hatte, Geschäftsführerin einer Firma, die Seminare aus dem Bereich Mental- und Verhaltenstraining anbietet. Seit dem 4. Juli 2005 ist sie auch Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes. Ende 2013 wurde sie zur Vizepräsidentin des DSV gewählt. Vogt ist Initiatorin der seit 2003 bestehenden jährlichen Winterbenefizveranstaltung „Schneekristall – stark sein, wenn’s zählt“.