Fanklub „Bundestagslöwen“ gegründet

Die Löwen haben im Deutschen Bundestag jetzt ihren eigenen Fanklub! Im Beisein von 1860-Präsident Robert Reisinger und Vizepräsident Hans Sitzberger wurden die „Bundestagslöwen“ gegründet. Damit ging ein lang gehegter Traum von Initiator Michael Schrodi in Erfüllung.

Vizepräsident Hans Sitzberger (v. li.), MdB Michael Schrodi und Präsident Robert Reisinger.

Präsident Reisinger und Vizepräsident Sitzberger nahmen am 13. März 2022 persönlich an der von Schrodi geleiteten Gründungssitzung des Fanklubs „Bundestagslöwen“, der aus aktuellen und ehemaligen Abgeordneten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundestages besteht, in der Bundeshauptstadt teil. Schrodi wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.

Die 16 Gründungsmitglieder bilden sozusagen eine ganz große Fußball-Koalition, denn mit Ausnahme der AfD sind alle Fraktionen vertreten. Die Bundestagsabgeordneten unter den Gründungsmitgliedern sind neben Schrodi noch Edgar Franke und Rita Hagl-Kehl (beide SPD), Max Straubinger und Erich Irlstorfer von der CSU sowie Erhard Grundl von Bündnis 90/Die Grünen. Auch der ehemalige Abgeordnete Christoph Moosbauer (SPD) schloss sich an. „In den politischen Ideen getrennt, in der Farbe vereint“, sagte Reisinger zu dem weiß-blauen Zusammenschluss. Der 1860-Präsident sei stolz, dass die Gründung eines solch besonderen Fanklubs ihm die Möglichkeit gegeben habe, als vermutlich erster 1860-Präsident den Bundestag besuchen zu können.

In den politischen Ideen getrennt, in der Farbe vereint: Der 1860-Fanklub „Bundestagslöwen“.

Das lange Löwen-Wochenende begann am Freitagabend mit dem Drittliga-Auswärtsspiel bei Viktoria Berlin (Endstand 2:0 für Sechzig). Dort hing auch erstmals die neue Zaunfahne der Bundestagslöwen. Am Samstag leitete Schrodi eine Bundestagsführung für Sechzger-Fans.

Wichtig war Schrodi zu betonen, dass man sich lange Gedanken darüber gemacht habe, ob man in diesen Zeiten auch Spaß haben darf – „wir meinen: Ja“, sagte er, und verwies auf das regelmäßige soziale Engagement des Vereins, unter anderem auch für Geflüchtete aus der Ukraine. CSU-MdB Irlstorfer erklärte, dass sich der Fanklub ganz im Sinne des Fußballvereins ebenfalls sozial einbringen wolle.

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