Gymnastinnen erfolgreich beim Pastorelli Cup in Nürnberg

Auch dieses Jahr lud die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des TSV 1846 Nürnberg am Wochenende 17./18.März 2018 zum 7. Internationalen Pastorelli Cup in die fränkische Metropole ein. Über 240 Gymnastinnen im Alter von sieben bis 23 Jahren aus aller Welt nahmen daran teil.

Die Ausrichter und Helfer haben perfekte Voraussetzungen geschaffen und bescherten so allen Gymnastinnen, Trainern und Zuschauern ein tolles Ambiente und einen top organisierten internationalen Wettbewerb unter der Leitung von Landestrainerin Adelia Mamedowa.

Trainerin Bernardine Madl reiste mit insgesamt fünf Gymnastinnen des TSV 1860 München an. Am Samstagnachmittag startete direkt die Jüngste der angereisten Gruppe, Dejla Hasanovic. Sie ging mit den Keulen und ohne  Handgerät an den Start. Für sie war es der erste große und internationale Wettkampf. Trotz alledem bewies sie starke Nerven und turnte zwei saubere, stabile und ausdrucksstarke Übungen. Sie zeigte den Kampfrichtern ihr tänzerisches Talent, das entsprechend belohnt wurde. Am Ende des Tages belegte sie einen sensationellen 3. Platz in der Schülerwettkampfklasse (SWK) Jahrgang 2008.

Stolz präsentieren Amna Memic (li.) und Dejla Hasanovic (re.) mit Trainerin Bernardine Madl ihre Urkunde für den 3. Platz.

Anschließend ging es mit dem Jahrgang 2007 weiter. Hier vertrat den TSV 1860 München die temperamentvolle und außerordentlich talentierte Amna Memic. Sowohl mit dem Ball als auch mit der Übung ohne Handgerät zog sie die Zuschauer und Kampfrichter in ihren Bann und überzeugte mit Stabilität und Ausdruck. Auch sie erreichte einen stolzen 3. Platz von insgesamt 17 Gymnastinnen in der SWK Jahrgang 2007. Den Abschluss des ersten Wettkampftages machte der Jahrgang 2006. Hier ging die elegante Milena Starovoitova mit der Übung ohne Handgerät und den Keulen an den Start. Sie turnte eine grazile Ohne-Handgerät-Übung. Auch mit den Keulen zeigte sie eine peppige und schöne Übung. Da sie die Woche zuvor stark erkältet war, hatte sie leider noch am Wettkampftag damit zu kämpfen. Trotz Halsschmerzen spulte sie ihr Wettkampfprogramm wie ein Profi ab, wofür Milena sich ein Extralob verdiente. Sie belegte unter den Top Ten einen tollen 8. Platz.

Milena Starovoitova (v. li.), Amna Memic, Dejla Hasanovic und Bernardine Madl.

Am Sonntagvormittag ging es mit den Junioren des TSV 1860 München weiter. Claire Marthouret turnt 2018 ihr erstes Jahr in der Juniorenwettkampfklasse und durfte den 2. Wettkampftag mit dem Reifen eröffnen. Trotz Aufregung turnte sie eine schöne Reifenübung. Im zweiten Durchlauf war Claire deutlich ruhiger und zeigte eine stabile und tänzerische Übung mit den Keulen. Sie verkörperte den Musikklassiker „Mambo Number 5“. Trotz starker Konkurrenz platzierte sich Claire in der JWK Jahrgang 2005 auf dem 9. Platz. Den Abschluss machte die bayerische Vize-Meisterin der Juniorenwettkampfklasse 2018, Sophie Trinz. Sie ging mit dem Ball und den Keulen an den Start und überzeugte mit ihren dynamischen, flüssigen Übungen und ihrer Geschicklichkeit für das Handgerät die Kampfrichter. Sophie belegte in der Jugendwettkampfklasse (JWK) Jahrgang 2004 einen hervorragenden 2. Platz.

Claire Marthouret (v. li.), Trainerin Bernardine Madl und Sophie Trinz.

Zusätzlich besuchten die Mädels ein Master Class Training, das im Rahmen des Internationalen Pastorelli Cups organisiert wurde. Das Training wurde von Venera Zaripova durchgeführt, der fünffachen Meisterin der UdSSR und Juniorenweltmeisterin 1980.

Unterm Strich zeigten die Mädchen beeindruckende Leistungen beim diesjährigen Internationalen Pastorelli Cup in Nürnberg. Trotz starker Konkurrenz aus Deutschland, Tschechien, Azerbaijan, Israel, Litauen, Ukraine, Großbritannien, Luxemburg, Estland und der Schweiz erreichten alle fünf Gymnastinnen super Platzierungen, auf die sie stolz sein können. Das komplette Trainerteam sowie der Verein sind sehr stolz auf diese Ergebnisse. Weiter so!

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